Die Gemeindekirchenräte der Ev. Auenkirche und der Ev. Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz haben beschlossen, eine Fusion der drei Kirchengemeinden Aue, Am Hohenzollernplatz und Vaterunser zu einer Kirchengemeinde zum 1. Januar 2028 anzustreben.
Der Auen-GKR hat dabei in Vertretung der Vaterunser-Gemeinde gehandelt, da es dort keinen GKR mehr gibt.
angestrebtes Fusionsdatum
1. Januar 2028
WER DAZUGEHÖRT
ca. 8000 Gemeindeglieder
Namensvorschläge
Ab 1. November 2026
VIELFALT BEWAHREN, KRÄFTE BÜNDELN
Die drei Gemeinden im Fusionsprozess
Jede unserer drei Gemeinden bringt ein einzigartiges Profil, gelebte Traditonen und wertvolle Menschen mit in die neue Gemeinschaft
Die alte Aue...
...ist eine Oase in der Großstadt – grün wie ihre große Wiese. Hier kommen jung und alt in all ihrer Vielfalt zusammen, so etwa zum großen Motto-Sommerfest und zum Osterfeuer, wenn auch unser Auenkeller voll einschenkt. Besucher:innen erfreuen sich neben dem Originalteppich am Altar seit 1897 auch am Zimbelstern unserer romantischen Königin. Konfis und Jugendliche haben ihren eigenen Raum...
– Reformationstag mit Politiker*in auf der Kanzel
– Konzertkirche mit großer Kantorei
Am Hohenzollernplatz...
...steigt man aus der U-Bahn und die Kirche im Stil des Backsteinexpressionismus prägt den Platz. Vor der großen Freitreppe findet der Wochenmarkt statt, das Café Zeit lädt zum Verweilen ein. Viele Besucherinnen des Noonsongs staunen über die farbigen Fenster im Innenraum der Kirche. Die „Regenbogenkirche“ hat schon manches Kind im „Gottesdienst für Alle” an jedem Sonntag um 11:30 Uhr gesagt.
– Pfingstgottesdienst mit der Kiezökumene
– Kunst in der Kirche
Das Vaterunser...
...prangt auf dem großen Teppich hinter dem Altar. Seit ihrer Gründung Ende der 1950er Jahre stellt die Vaterunser-Kirchengemeinde Familien und Kinder in den Mittelpunkt: Kita, Eltern-Kind-Café und und vielfältige Feste prägen das Gemeindeleben. Gottesdienste und gemeinsames Feiern verbinden die Generationen.
– Interreligiöser Dialog
– Kind- und Familienangebote
SCHRITT FÜR SCHRITT
Unser Fahrplan zu einer Gemeinde
Ein transparenter Fusionsprozess benötigt Sorgfalt und Zeit.
Hier sehen Sie, wo wir stehen und was als Nächstes ansteht.
PHASE 1
Vorgespräche und Fahrplanabstimmung
Gemeinsame Klausur und Beratungen der drei Gemeinden. Eine kleine Fahrplangruppe setzt sich zusammen mit einer Beraterin und prüft Eckdaten, Voraussetzungen und ermittelt Bedarfe für eine erfolgreiche Fusion. Ergebnisse sollen in einen Zeitplan gegossen werden.
MEILENSTEIN 1
Fusionsabsichtserklärungen aller GKR
Beschluss zur Einleitung des Fusionsprozesses zum 1. Januar 2028 unter Wahrung und Stärkung der jeweiligen gewachsenen Traditionen und Aktivitäten. Erweiterung der Fahrplangruppe. Ihr neuer Auftrag: Koordinierung dess Fusionsfahrplans zwischen den Gemeinden.
PHASE 2
Fach-Arbeitsgruppen erstellen Mini-Konzepte
Die Fahrplangruppe wirkt darauf hin, dass sich in allen Arbeitsbereichen Verantwortliche zusammensetzen. Aus den jeweiligen Ist-Zuständen wird unter Berücksichtigung der zu erwartenden zukünftigen Ressourcen ein gemeinsamer Soll-Zustand formuliert.
PHASE 3
Wettbewerb für den neuen Gemeindenamen
Die Fahrplangruppe hat ein Konzept für den Namensfindungsprozess entwickelt. Diese beginnt mit einer breit angelegten Beteiligung aller Interessierten; anschließend wird eine Vorschlagskommission alle Vorschläge sichten, vergleichen und bewerten. Aus dieser Bewertung sollen bis zu fünf finale Vorschläge ausgesucht werden. Diese werden in einer gemeinsamen Gemeindeversammlung am 14. März 2027 vorgestellt.
PHASE 4
Begegnung zwischen allen Mitgliedern der neuen Gemeinde
Um auch den Mitgliedern der Gemeinden ein Kennenlernen leicht zu machen, werden ab Februar 2027, verschiedene Veranstaltungen und Aktionen angeboten. Die Angebote werden unter anderem von den Beiräten gemeinsam vorbereitet. Im Zuge der Jahresplanungen werden weitere Termine bekanntgegeben.
PHASE 5
Entwicklung eines neuen Öffentlichkeitsauftritts
Eine AG wird sich u. a. der Frage eines neuen Logos, der Primärfarbe und allgemein dem Thema Corporate Design auseinandersetzen und ein Konzept entwickeln (lassen). Dieses soll Farben, Schriften, Symbolsprache, und Vorlagen für Print- und Webdesigns enthalten. Der Prozess beginnt spätestens mit der Verständigung auf den gemeinsamen Namen
MEILENSTEIN 4
Verständigung auf den gemeinsamen Namen
Im Anschluss an die Gemeindeversammlung, wird es einen gemeinsamen Workshop der GKRs geben. Ziel ist die Verständigung auf den neuen Gemeindenamen. Dieser wird anschließend auf geeignete Weise mit den Gemeinden kommuniziert. Sobald der Name feststeht, nimmt auch die Entwicklung des Logos und die Erstellung eines neuen amtlichen Kirchensiegels Fahrt auf...
PHASE 6
Finale Abstimmungen für den Fusionsbeschluss
In dieser Phase werden alle noch offenen Fragen geklärt, oder es wird entschieden, wie wir mit diesen umgehen. Dazu gehören strukturelle Fragen wie die Entscheidung über eine vorgezogene Neuwahl des GKRs und Arbeitsabläufe, die im Rahmen der Minikonzepte der ARbeitsbereiche noch nicht geklärt werden konnten.
INFORMATIONEN
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
-
Warum ist eine Fusion überhaupt notwendig?
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Ist die Fusion schon beschlossen?
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Wie wird die neue Gemeinde heißen?
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Was passiert mit zweckgebundenen Spenden?
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Was passiert mit unseren Standorten?
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Eröffnungsrede von Yassin Handke